Glamping-Tester Toskana 2016

Glamping-Tester 2016 Toskana Reisebericht

Von der Airlodge aus die Toskana entdeckt!

Schon die Vorbereitungen für den Urlaub auf dem Campingplatz Orlando in Chianti fingen spannend an. Erst drei Wochen vor Reisebeginn stand fest, dass wir als Glampingtester ausgewählt wurden und somit hieß es spontan sein: Kindergeburtstag verschieben, Anreisemöglichkeiten checken und für das Auto die Schweizer Vignette bestellen. Was waren wir aufgeregt und die Kinder freuten sich überschwänglich. Noée erzählte im Kindergarten sogar, dass ich ein Haus gewonnen hätte. Gemeinsam haben wir uns unsere Unterkunft „Airlodge“, den Campingplatz und den Reisebericht der Vorjahres-Tester angeschaut und wir waren begeistert und gespannt.

Leider stellte sich ziemlich schnell heraus, dass mein Mann uns aus beruflichen Gründen nicht begleiten konnte. Ich war hin und hergerissen, ob ich die Fahrt und den Aufenthalt mit den Kindern alleine antreten möchte oder kann. Eine ganze Woche ohne Papa - dazu noch die 700 km Fahrt ist ja nicht ganz ohne! Aber ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und sagte zu.

Ich packte erst am Tag vor der Abreise und nahm für mich Glamping-typische Dinge mit, wie: scharfe Messer, Spülmittel, Geschirrhandtücher, Klopapier und auch einige Lebensmittel, damit wir für die ersten Tage schon mal versorgt waren (Bettwäsche- und Handtuchpaket hatte ich über den Campingplatz schon vorab dazu gebucht). Ich organisierte noch ein mobiles Navi und musste, da das Navi die Campingplatz-Adresse nicht fand, das Ziel mittels Koordinaten ermitteln. Am Abend der Abreise bekam ich noch den Tipp einer ehemaligen Schulfreundin (die auch gerade in der Toskana, allerdings aber am Meer glampte), dass ich noch zusätzliche Decken einpacken sollte: es wäre momentan abends noch ziemlich frisch. Für diesen Tipp sollte ich noch so dankbar sein!

21.05.2106 - Gutes Tankmanagement

Los ging die Fahrt dann um 3 Uhr nachts, im Glauben, dass die Kids dann noch ein bisschen weiterschlafen würden. Diese waren aber voller Vorfreude auf die Airlodge und den 17 km langen Gotthardt-Tunnel, dass die Kids immer wieder nur ein bisschen schliefen und mich auch unterhielten. Ruckzuck erreichten wir die Schweizer/Italienische Grenze und mussten auch gleich Maut bezahlen. (Insgesamt betrug die Maut  hin und zurück 60 €) Wir passierten Mailand und machten danach eine kurze Toiletten- und Cappuccino-Pause an einem Rasthof. Nach 20 Minuten ging es weiter und die Strecke war sehr gut zu fahren. Bei Florenz füllte sich dann die Autobahn, doch danach kam direkt unsere Ausfahrt.

Bei der Ausfahrt zeigte die Tankanzeige noch Benzin für 80 km an, der Campingplatz sollte laut Navi aber nur noch 20km entfernt sein. Das hätten wir ja schaffen sollen. Wir fuhren die Berge hoch, Serpentinen ohne Ende, Steigungen bis 15 %, kleine Dörfer und keine Tankstelle weit und breit. So langsam kam ich ins Schwitzen. Die Beschilderung des Campingplatzes hätte besser sein können. Nach ca. 30 Minuten Fahrt kamen wir dann auf der Höhe an und auf einmal erschienen da die Flaggen des Campingplatzes. Juhuuuu geschafft!! Aber die Tankanzeige zeigte nur noch 20 km. Wie sollte ich das schaffen? Ich musste ja den ganzen Weg wieder zurück. Egal, zuerst wurde geparkt und geschaut ob wir evtl. doch schon einchecken konnten. Wir stiegen aus und der erste Eindruck war schon mal TOP!

Es sah alles sehr gepflegt und ordentlich aus. Es war ruhig und die Luft war himmlisch frisch. Da wir schon um 10 Uhr ankamen, konnten wir natürlich noch nicht in unsere Unterkunft, durften uns aber auf dem Platz, dem Restaurant oder am Pool aufhalten. Die Kids sind zum Spielplatz hinter der Rezeption gerannt und haben sich ausgetobt. Danach haben wir uns den Poolbereich und den kleinen Einkaufsladen angeschaut. Wir kauften uns kleine Baguette-Brötchen und ließen uns diese von der freundlichen Verkäuferin mit Schinken und Käse belegen. Der Einkaufsladen hat für den täglichen Bedarf wirklich ein sehr gutes Angebot und bietet auch Souvenirs an.

Da mir die Tankanzeige im Nacken saß, wollte ich vor dem Auspacken noch Tanken gehen und fragte daher an der Rezeption nach der nächsten Tankstelle. Diese sei wohl nur 8 km den Berg (auf der anderen Seite runter) entfernt. Wir fuhren los und trafen dann gleich die berühmten weißen und braunen Lamas :-). Das war schon ein netter Anblick. Die Tankstelle erreichten wir wirklich auf den letzten Benzintropfen, darum empfehle ich wirklich seinen Tank vor Verlassen der  Autobahn nochmal zu füllen. Auf der Rückfahrt zum Campingplatz (hab ich schon die Aussicht erwähnt? Wunderschön!) hielten wir noch beim Weingut Castello di Albola. Für die Kinder war das nicht so spannend, als Erwachsener kann man an einer kleinen Weinprobe für ca. 4 € teilnehmen oder auch Olivenöl kaufen (dieses Olivenöl wird auch im Restaurant vom Campingplatz immer mit auf den Tisch gestellt).

Als wir zum Campingplatz zurückkamen, durften wir einchecken. Wir wurden zur Airlodge mit einem Golfcart begleitet und waren von der Unterkunft begeistert! Es sah super aus, es roch sehr gut und war absolut sauber. Die Terrasse war mit einer Outdoor-Couch ausgestattet, in die wir uns sofort verliebten. Auch die kleinen, liebevollen Deko-Accessoires fielen uns sofort ins Auge. Ich fing an das Auto zu entladen und die Kids erkundigten die 2-stöckige Unterkunft. Sie konnten sich nicht entscheiden, ob wir oben schlafen sollten (mit Panoramaaussicht zu den Sternen) oder unten im EG im „Herzlebett“. Ich hätte mir gerade für die Kleider ein bisschen mehr Stauraum gewünscht. Oben gab es eine kleine Kommode und eine Kleiderstange mit Kleiderbügel. Auch für die mitgebrachten Lebensmittel wäre ein bisschen mehr Stauraum wünschenswert, aber man bekam trotzdem alles gut unter. Die kleine Küchenzeile war mit allem notwendigen ausgestattet: verschiedene Teller, Tassen, Gläser, Wasserkocher, 2 Kaffeemaschinen, Pfannen, Töpfe, Besteck, verschiedene Küchenhelfer, Siebe, Plastikgefäße und, und, und.

Wir ruhten uns danach erstmal auf der großen Outdoor-Couch aus. Herrlich! Es war total ruhig, man hörte nur die Vögel zwitschern und die Sonne schien durch das Blätterdach. Danach war natürlich Action angesagt und die Kids wollten in den Pool. Der Poolbereich befindet sich im sonnigen und windgeschützten Zentrum des Campingplatzes. Es gibt einen Schwimmpool (10 x 20m), einen großen Kinderpool (Spotty-Pool) samt breiter und 12 m langer Rutsche aus ganz weichem Material, ähnlich wie eine Sportmatte und fühlt sich sehr gut an. Dazu noch einen kleinen Whirlpool und ein kleines 5 x 5 m großes Kinderbecken. Ich empfand das Wasser und den Whirlpool als frisch, die Kids hat das natürlich nicht abgehalten: sie rutschten und rutschen. Ich lag auf einer der zahlreichen freien Liegen und genoss die Atmosphäre. Später gingen wir zurück zur Airlodge, um uns für das Abendessen im Restaurant zu richten.

Abendessen gab es ab 18:30 Uhr und wir wählten einen Platz im Restaurant, da es uns draußen schon zu frisch war. Die Kinder bekamen eine eigene Kinderspeisekarte und da war für jeden Kindergeschmack was dabei. Noée bestellte sich natürlich Würstl mit Pommes und Luc eine Baby-Pizza mit Würstl und Pommes. Ich wollte für mich die Tages-Vorspeise und Tages-Hauptspeise bestellen, diese gab es allerdings nicht, da wir uns in der Vorsaison befanden. Somit entschied ich mich für „Crostini“ als Vorspeise und zur Hauptspeise für eine hausgemachte Lasagne. Für jeden Geschmack war etwas in der Karte, auch vegetarisch. Und sollte man irgendwelche Allergien haben, oder eine Diät machen, dann konnte man seine Wünsche äußern. Wir konnten sogar noch beim Pizzamachen zuschauen. Der große Holzbackofen stand sich nämlich direkt in einer Ecke des Restaurants und für die Kids war es spannend zuzuschauen, wie schnell und geschickt der Teig ausgerollt, belegt und in den Ofen geschoben wurde. Die Überraschung war Lucs Baby-Pizza: diese war eigentlich so groß wie eine Erwachsenen-Pizza, der Teig wurde aber so gedreht, dass man 2 Ohren hatte und schwarze Oliven deuteten die Augen und Mund an. Während des Essens hörten wir dann auf einmal Kindermusik und es stellte sich heraus, dass das Animationsteam für die kommende Saison für ca. 20 Minuten ihre Tänze auf der Tanzfläche übte. Noée stand dann gleich vor der Bühne und schaute zu. Da wir ziemlich müde von der Fahrt waren gingen wir recht bald zurück zur Airlodge und schliefen in der oberen Etage entspannt ein.

22.5.2016 - Wandertag mit Rutschpartie

Wir wachten um 7 Uhr auf, in der Airlodge war es sehr kühl. Es stellte sich heraus, dass es draußen schon wärmer als in drinnen war. Zum Frühstücken gingen wir wieder ins Restaurant, schließlich mussten wir das Frühstück ja auch mal ausprobieren. Für 4,90 € gab es ein italienisches Frühstück: 1 Brioche, 1 frischgepresster Orangensaft und 1 Warmgetränk. Luc bestellte sich Schoki und es gab diesen leckeren, dicken-fast-Pudding-Schoki, den ich so liebe. Es war schon herrlich in der Sonne zu sitzen und den Cappuccino zu genießen.

Nach dem Frühstück wollten wir den Campingplatz erkunden und machten uns auf die Suche nach dem zweiten Spielplatz. Wir gingen an neu angelegten Mobilheimen vorbei und an einem abgesperrten Bereich, in dem neue Unterkünfte gebaut werden. Wir fanden dann die Fläche des zweiten Spielplatzes und darauf befand sich keinerlei Spielgerät. Es scheint wohl, dass dieser für die Saison (ab Mitte Juni) neu gebaut wird. Auch der Kinderbereich mit dem Spotty-Zelt war eingezäunt und wurde neu gestaltet. Den Soccerplatz, der gerade auch für Luc interessant gewesen wäre, fanden wir auch nicht. Einzig die Tanzfläche mit Hintergrundbild deutete an, dass Animation angeboten wird (in der Hochsaison). Man merkte schon deutlich, dass wir uns in der Vorsaison befanden. Es wurde überall gebaut und gearbeitet (heute, da Sonntag aber nicht).

Beim ersten Spielplatz hinter der Rezeption wurde die Umzäunung wohl für Streicheltiere neu gebaut. Tiere sahen wir aber keine. Animation oder Happy-Hour gab es die ganze Woche nicht. Dafür genossen wir die Ruhe des Campingplatzes und hatten immer freie Liegestühle am Pool. Da es mir vormittags noch zu kühl für den Pool war, machten wir eine kleine Wanderung. Die Rezeption bietet eine Mappe mit sechs Wandervorschlägen an. Die gewünschten Routen kann man sich kopieren lassen und einfach loslaufen. Die Strecken sind von unterschiedlicher Länge (zwischen 6 und 12 km) und Dauer. Die vorgeschlagenen 6 km a 2,5 Std. waren mir aber für die Kids zu lange und so liefen wir nur die Straße entlang zum „Tierpark“. Vom Parkplatz aus hatte man einen wunderschönen Ausblick auf das Tal, der Parkplatz aber selbst sah sehr verlassen aus und es war mir auch nicht ersichtlich ob es noch irgendwelche Tiere hier gab, oder ob man nur mit dem Auto durchfahren konnte, ob die angezeigten Restaurants geöffnet haben bzw. ob es die noch gibt und wie weitläufig das Areal an sich war. Und so liefen wir wieder zurück und wollten irgendwann im Laufe der Woche mit dem Auto wieder zurückkommen.

An der Rezeption erfuhr ich dann, dass es nur noch einen einsamen Bär dort gibt und das Restaurant ab Mitte Juni wieder geöffnet hat. Wir nahmen das Mittagessen in der Airlodge ein (die Reste vom gestrigen Abendessen) und genossen unsere Unterkunft und die tolle Outdoorcouch. Ab und zu hörte man nur einen Motorradfahrer, der die Straße unterhalb vom Campingplatz hochrauschte und die Vögel. Das war eine herrliche Ruhe, die Sonne glitzerte durch das Blätterdach und die Kinder malten in ihren Blöcken. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Pool bzw. auf der Rutsche. Die Kinder waren sehr erfinderisch und probierten jede Rutschart aus: rückwärts, liegend, auf den Knien, hopsend, mit Schnorchel und dann wieder ohne Schnorchel, dann wurde mal der Tauchring vorrausgeworfen und dann fing alles wieder von vorne an. Der Whirlpool war heute ein bisschen wärmer und da wir uns in der Vorsaison befanden konnten die Kids auch darin spielen. Das ist nämlich normalerweise verboten. Ah und endlich haben wir auch die Eisbar ausprobiert. Wir blieben bis 18:30 Uhr am Pool und gingen dann direkt ins Restaurant. Da es den halben Nachmittag schon so lecker nach Grill roch, bestellte ich den Grillteller „Tuskony Style“ und ließ mich überraschen. Die Kids probierten sich an ihren geliebten Chicken Nuggets mit Pommes. Ich bekam einen vollen Teller Fleisch mit 2 Würstchen, Sparerips und unterschiedlichen Steaks serviert und dazu noch eine Schale Pommes, eine Schale Kichererbsen und eine Schale mit gemischten Salat. Es war sehr, sehr lecker! Da es ziemlich schnell kühl wurde und die Kinder froren, gingen wir zurück in die Airlodge, duschten (hach was für ein Luxus) und gingen ins „Herzchenbett“ zum Schlafen.

23.5.2016 - Burgen, Wein & Regenschauer

Wieder standen wir um 7 Uhr auf und bemerkten wieder wie kühl es ist. Der Boden in der Airlodge ist nicht geschlossen, sondern besteht aus Bretterdielen, die mit Abstand montiert sind, dadurch zieht es von unten rein und man musste Socken und Schuhe anziehen. Der Himmel war wolkenbehangen und ich beschloss eine kleine (Auto)-Tour mit den Kindern zu unternehmen. An der Rezeption hing eine Information mit den Wochenmärkten und an diesem Montag fand ein Markt in Castelnuovo dei Sabbioni statt und den wollten wir besuchen. Wir tranken den Frühstücks-Kaffee und Schoki auf der Terrasse und holten im Einkaufsladen frische Croissants, die wir auf dem Weg zum Auto aßen. Dank Handy-Navi fand ich dann das Örtchen Castelnuovo dei Sabbioni und den Markt (ich brauchte unbedingt eine Landkarte von der Gegend und einen Reiseführer, so ganz ohne ging ja gar nicht. Ich wollte ja schließlich wissen, wo ich war und was ich gerade anschaue. Diese Aufgabe hat normalerweise mein Mann)… und fuhr geradewegs weiter ohne anzuhalten. Der Ort sah unspektakulär aus und der Markt selber bestand nur aus 3 Ständen (1x Obst und 2x Schuhe / Kleider). Die Landschaft selber sah sehr schön aus und so fuhren wir weiter Richtung Radda. Überall auf den Strecken gab es Schilder mit Kirchen, Burgen oder Namen drauf und man hatte einfach Lust, spontan abzubiegen und genau das machte ich dann auch, sobald wir etwas wie eine „Burg“ sahen. Wir folgten dem Wegweiser und kamen an der „Badia a Coltibuono“ an. Die Burg entpuppte sich als ein 1000 Jahre altes Kloster, das laut ausgehängtem Flyer ein Restaurant beherbergte, Weinverköstigungen, Kochkurse und Führungen anbot. Wir liefen um das Gebäude rum, ich bewunderte (mal wieder) die Aussicht und die Kinder froren. Wir hatten nur Bermudas an und unsere Jacken nicht dabei, da ich davon ausging, dass es im Laufe des Vormittags evtl. wieder wärmer werden würde.Dem war aber nicht so und es fing auch zu nieseln an. Die Kinder wollten zurück ins Auto und wir fuhren weiter nach Radda.

Radda ist ein nettes Örtchen mit ca. 1700 Einwohnern und ein paar kleinen Einkaufsläden. Wir liefen durch Gassen Richtung Touristeninformation und ich fragte dort an, was man denn mit Kindern unternehmen könne. Tja, leider nicht so viel und am Nachmittag sei wohl auch noch Markt. Sie gab uns dann die Stadtkarte und zeigte uns an, wo wir durch einen „Tunnel“ laufen können. Diese übergab ich dann Luc und er musste uns dahin führen. Der „Tunnel“ war ca. 100 m lang, wir liefen unter Wohnhäusern und einem Restaurant durch und es war sehr lustig. Wir kamen in der Nähe unseres geparkten Autos raus und wollten noch die Marktstrecke ablaufen, aber ein Wolkenbruch verhinderte dies und so rannten wir in Richtung Auto und fuhren zum Coop. Wir deckten uns mit Lebensmitteln ein und fuhren zurück zum Campingplatz.

An der Rezeption bestellte ich dann noch zusätzlich das Handtuchpaket, da die Badehandtücher bei diesem Wetter nicht trocken wurden. Zurück in der Airlodge stellten wir fest, dass der Regen ins EG der Airlodge reinlief. Der Holzboden war nass und es war kalt. Zum Mittagessen kochte ich in der Glamping-Küche Spaghetti mit Tomatensoße. Ich hatte zwar kleine Platzprobleme mit den 2 gleichzeitig benutzten Kochfeldern, aber es ging trotzdem gut. Am Nachmittag fuhren wir wieder runter nach Radda zum Markt. Mittlerweile war auch dort mehr los und wir parkten auf einem anderen und größeren Parkplatz und durften durch einen Tunnel hochlaufen zum Örtchen. Leider war uns nicht ersichtlich, wann der Markt eröffnet. So hielten wir uns kurz auf dem Spielplatz neben der Stadtmauer auf, bewunderten einen Brunnen mit „pinken und rotem“ Wasser, ich bewunderte wieder die weitläufige Aussicht und machte Fotos. Um ca. 16:30 Uhr fuhren wir dann wieder hoch zum Campingplatz, die Kinder wollten in den Pool. Dieser war aber (zum Glück) wegen der Kälte und dem immer stärker werdenden Wind geschlossen und so gingen wir zurück in die Airlodge und froren :) Wir vesperten und kuschelten uns dann ganz eng aneinander und schauten DVDs. Ich dichtete die Kabine so gut es möglich war mit den Decken ab und beschloss auch später mit den Kleidern zu schlafen. Wir froren, es war sehr windig, trotzdem empfand ich es als angenehm im Wald zu sein und die frische Luft zu atmen. Doch in der Nacht war dies unangenehm und ich hätte mich am liebsten in ein Mobilhome mit wärmender Klimaanlage gewünscht. Es war kalt, es hat sehr stark gestürmt und geregnet und ich hatte Angst, dass die Kinder nach Hause wollen. Diese haben aber tief und fest geschlafen und kaum was von dem Unwetter mitbekommen.

24.5.2016 - Ritterspiele & Eisdiele in San Gimignano 

Am nächsten Morgen, war der Himmel noch grau. Es regnete und stürmte allerdings nicht mehr. Trotzdem war es sehr kalt und die Kinder frühstückten in dicken Westen. Wir richteten uns für die Tour nach San Gimignano und an der Rezeption fragte ich nach Heizstrahlern, um die Airlodge ein bisschen zu erwärmen. Und siehe da: der Hausmeister hatte doch glatt einen in seinem Auto und überreichte uns diesen. Was war ich glücklich.
So fuhren wir nach San Gimignano. Der Fahrweg dahin betrug 1 Std., die Straße war wieder sehr kurvig. Überall blühte der Ginster und die Aussicht war wunderschön (wiederhole ich mich?) An der Strecke gab es mehrere Höfe, Landgüter etc. mit Weinverköstigungen, Direktverkauf und Kochkursen...und dann musste meine Tochter sich im Auto übergeben. Die Serpentinen waren dann  doch zu viel für ihren Magen. Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter und erreichten San Gimignano. San Gimignano liegt erhöht auf einem Berg und ist seit 1990 Teil des Weltkulturerbes der Unesco. Wir waren alleine schon vom Anblick der Stadtmauer, den Türmen und des Tores begeistert. Wir suchten uns einen Parkplatz (gut ausgeschildert) und liefen dann hoch zum „mittelalterlichen Stadtkern“. Zuerst mussten wir gleich mal Halt in einer Bäckerei machen, in der es eine unbeschreibliche Auswahl an leckeren Dingen gab. Wir schlenderten dann einfach durch die Gassen, besuchten eine Kirche, zündeten in ihr eine Kerze an und beschauten die Einkaufsläden (Keramik, Leder, Leinen, Wein, Öl, Salami etc.) Am interessantesten für die Kinder war das Geschäft „TURRIS Medioevo e Fantasy“ in der Via S. Matteo mit allermöglichen Rittersachen für Kinder: Holz-Schwerter, Armbrüste, Prinzessinnenkleider, Ritterhelme, Harry Potters Zauberstab und so weiter. Wir „bestaunten“ kurz die Eingangsbereiche der „Museo della Tortura“ (Foltermuseum), dessen Besuch mir aber mit meinen Kindern wirklich nicht notwendig erschien. Wir genossen auch das wohl weltbeste und prämierte Eis in der vielbesuchten Eisdiele von Sergio Dondoli auf der Piazza della Cisterna. Und so saßen wir da und schleckten unser weltbestes Eis, als ich sah, dass es schräg gegenüber auch noch eine Eisdiele gab. Auch mit dem weltbesten Eis. Allerdings nicht prämiert. Nun denn.

Wir liefen hoch zum höchsten Punkt der Stadt – zum Vernaccia Weinmuseum (das wir allerdings nicht besuchten). Da genossen wir wieder mal die Aussicht, ruhten uns im Innenhof auf der Wiese unter den Olivenbäumen aus und liefen dann ganz langsam Richtung Auto und fuhren zurück zum Campingplatz. Da ich bei der Ankunft ziemlichen Hunger hatte und durch die Fahrt zurück auch ziemlich k.o. war, probierten wir die Snackkarte vom Restaurant. Die Kinder bestellten sich wie immer die Chicken Nuggets und ich mir einen Salami & Käseteller. Beides war reichlich bestückt und wieder lies ich mir die Reste einpacken. Nach dem Essen gingen wir zurück zur Airlodge um den Heizstrahler anzuschließen. Leider gab es technische Probleme bzw. der Stecker passte nicht in die Steckdose und so lief ich 2x zur Rezeption und zum Kaufladen um einen passenden Adapter zu erhalten. Wie immer, waren die Angestellten sehr freundlich und hilfreich und ganz zum Schluss lief sogar der Heizstrahler. Und später stellten wir fest, dass wir diesen sogar ohne Adapter im Bad hätten anschließen können. Denn dort gab es die Steckdose mit dicken Stäben, in der Küche war die Vorrichtung nur für dünne Stäbe. Somit hätte man für den Wasserkocher und die Kaffeemaschine, die dort standen auch einen passenden Adapter benötigt.

25.5.2016 - Markttag in Siena & Grillabend

Wir standen früh auf, denn wir wollten nach Siena (da war an diesem Tag auch noch Markttag). Die Kinder frühstückten in Decken gewickelt vor dem Heizstrahler und wärmten ihre Füße daran - für mehr war er einfach zu klein :)
Die Fahrt verlief problemlos und nach ca. 45 Minuten erreichten wir auch schon Siena. Wir suchten uns ein Parkhaus und liefen auf gut Glück der Menschenmenge nach und erreichten den Markt. Die Größe Sienas hat mich nach der Beschaulichkeit von San Gimignano überrumpelt. Und so schlenderten wir über den großen Markt, der mich sogar bei den Kleiderständen sehr ansprach. Wir kauften ein Fleischwecken an einem Stand und saßen zum Essen auf der Bordsteinkante und ich wunderte mich, warum bei einem von den zwei Fischständen viele potentielle Käuferinnen anstanden und bei dem Nachbarstand niemand. Bis ich bemerkte, dass die drei Verkäufer am gut besuchten Stand eben einfach die Georg Clooneys der Fischverkäufer waren und die Hausmütterchen ein bisschen flirten wollten.

Danach gingen wir zurück Richtung Innenstadt, um nur noch den berühmten Piazza del Campo und den Dom anzuschauen. Der Piazza del Campo beeindruckte alleine schon durch seine Größe und seine halbrunde Form. Wir saßen einfach nur da, schauten, staunten und die Kinder rannten ab und zu über den Platz. Irgendwann liefen wir weiter und folgten den Schildern Richtung Dom. Wir machten eine kleine Toiletten-Cappuccino-& Eis-Pause in einem versteckten Café. Dort entdeckten wir für uns „Panforte di Siena“ (Ursprünglich ein süßes Weihnachtsgebäck, ist aber mittlerweile jederzeit zu erhalten). Frisch gestärkt liefen wir die Gasse weiter und standen plötzlich auf dem großen Platz vor dem wirklich beeindruckenden Bauwerk aus schwarzem und weißem Marmor. Selbst Luc und Noée waren für einen Moment sprachlos. Wir wollten den Dom von innen besichtigen, dies war aber ohne Tickets nicht möglich und dafür wiederum hätten wir zu lange anstehen müssen. Das wollte ich den Kids nicht antun. So schlenderten wir langsam zurück Richtung Autohaus. Dank Navi-Gerät fand ich den Weg von Siena hoch zum Campingplatz problemlos und wir wurden gleich wieder von den Lamas empfangen. Nach diesem Städtetrip wollten wir nur noch an den Pool und die Kids rutschten und rutschen. Nachdem Luc & Noée mir gezeigt hatten, dass sie es schaffen, den Pool mit Froschbeinschlag zu durchschwimmen, habe ich ihnen zur Belohnung den großen Schwimmreifen von Vacanceselect im Laden gekauft. Aufgepumpt wurden beide vom freundlichen Hausmeister, der einen Kompressor in seinem Technik-Häusle stehen hatte. Zum Abendessen gingen wir zurück in unsere Airlodge, um den Gasgrill auszuprobieren, der auf der Terrasse standardmäßig steht. Zum Camping gehört nämlich definitiv Grillen dazu und beim Glamping, hat man dann einen Gasgrill standartmässig auf der Terrasse stehen. Meine 2 Grillmeister hat das sehr gefreut und die Würstle waren sehr lecker. So saßen wir zum Abendessen auf unserer Terrasse genossen die Atmosphäre. Es war wunderschön, leise, die Luft so frisch und die Vögel zwitscherten. Ich empfand es als sehr angenehm und erholsam.

26.5.2016 - Schnipp Schnapp in Greve & nächtlicher Besuch

Der vorletzte Tag brach an und wir überlegten, was wir heute unternehmen könnten. Sehr interessiert haben mich die Thermalwasserquellen in Bagni di San Filippo. Im Vorfeld unserer Reise habe ich mir die heißen Naturquellen kurz im Internet angeschaut und hätte diese auch gerne gesehen und darin gebadet. Wäre das Wetter weiterhin schlecht geblieben, dann hätte ich die Anfahrt von ca. 2 Std auf mich genommen. So stand dann noch Pferdereiten, Besuch des Städtchens Greve mit Souvenir-Einkauf oder gleich Baden im Pool auf dem Plan. Da es morgens noch ein bisschen zu frisch war, entschieden wir uns für Greve. Wir wollten Papa ja schließlich auch was mitbringen. Und so fuhren wir los, mussten auf einmal scharf links abbiegen - was mich schon ein bisschen verwundert hat - wir fuhren die holprige schmale Straße weiter und standen auf einmal auf dem Hochplateau und einer wunderschönen Aussicht. Daneben das Schild Greve 5 km in Richtung Schotterweg. Hmmm ... es ging dann wirklich 5 km abwärts auf einem Feldweg. Was hatte ich für einen Spaß. Wir kamen dann auch gut in Greve an und konnten ganz gemütlich auf dem Piazza Matteotti parken. Die Piazza ist von Arkaden umgeben, in denen man Geschäfte und Cafés bzw. Restaurants findet. Wir schlenderten umher, kauften Olivenöl, Käse und Wein für zuhause und genossen ein zweites Frühstück in einem Café. Danach wollten wir hoch zu einem Aussichtspunkt laufen, entdeckten stattdessen aber einen kleinen Friseurladen und Luc ließ sich ganz wie der Papa seine Haare schneiden. Zurück zum Campingplatz fuhren wir wieder den Schotterweg hoch und nahmen dann gleich im Restaurant Platz um die Mittagskarte auszuprobieren. Die Kinder wählten Pasta mit Tomatensoße und für mich gab es einen Caesar-Salat. Alles war wie immer sehr lecker. Unsere kurze Mittagspause verbrachten wir in der Airlodge. Die Kinder malten entweder auf der Terrasse oder spielten „Büro“ im Obergeschoss der Airlodge. Luc fiel übrigens zweimal von der Leiter herunter. Er hat sich aber zum Glück nicht ernsthaft verletzt. Den Restnachmittag verbrachten wir natürlich am Pool mit dem üblichen Programm: rutschen, rutschen, in allen möglichen Varianten. Dazwischen gab es mal ein Eis, es wurde sich aufgewärmt oder im Whirlpool getaucht. Ach und ich habe noch unsere Wäsche im Sanitärbereich des Campingplatzes gewaschen. Dort gab es jeweils 3 Waschmaschinen und 2 Trockner. Marken dafür gab es im Minimarkt zu erwerben.

Auf dem Rückweg zur Airlodge fragte uns die die Verkäuferin des Minimarktes ob wir zur Animation kommen. Ich war etwas überrascht, so habe ich die ganze Woche nichts von einer Animation mitbekommen, außer die abendlichen Sing/Tanzübungen der Mädels und diese dauert nicht mal 15 Minuten. Und tatsächlich: nachdem wir uns für das Abendessen gerichtet hatten und wir wieder zum Restaurant liefen, wurden die Kids von den Animateurinnen angesprochen und gefragt, ob sie zur Mini-Disco kommen würden. Da war ich jetzt aber mal gespannt. Zu unseren zweien gesellten sich noch vier weitere Kinder, das war es dann aber auch und niemand traute sich mitzutanzen. Die Animateurinnen machten ihr übliches Tanzprogramm und versuchten die Kinder zum Mittanzen zu bewegen. Der Hunger war dann größer als die Tanzlust und wir gingen ins Restaurant. Wir waren mit einer anderen (auch alleinreisenden) Mami mit ihren zwei Kindern verabredet und so wurde es ein geselliger und lustiger Abend. Noée bestellte sich Chicken Nuggets mit Würstl (dieser Wunsch wurde von der Küche perfekt umgesetzt), Luc hatte Chicken Nuggets mit Pommes und ich eine Pizza Parma und dazu ein Glas Chianti vom Castello di Albola. Heute Abend kamen wir auch mal in den Genuss die Pools bei Nacht und beleuchtet zu sehen.

Zufrieden und satt schliefen wir dann ein ... bis ich plötzlich durch Tellergeklapper aufgeweckt wurde. Ich hopste vor zu den Herzchen, schaue heraus, sah einen Schatten und verscheuchte das Tier. Es huschte vom Stuhl herunter und verschwand. Mein Herz polterte ziemlich und mein Adrenalinspiegel war auch um 1000% angestiegen. Ich überlegte, was es gewesen sein könnte. Ein Schweinchen kommt nicht auf den Stuhl rauf. Für eine Katze war es zu schwer. Bleibt nur noch Stachelschwein, Dachs oder Fuchs. Huch, egal, es kam ins Zelt rein, hopste auf den Stuhl und mopste Butterbrote (die ich nicht entsorgt hatte).

27.5.2016 - Poolparty und Rückreise

Im Gespräch mit meinen Nachbarn (1x Mobilehome und 1 x Airlodge) stellte sich heraus, dass uns letzte Nacht der Fuchs besucht hat. Fuchs du hast die Gans äähhhh Butterbrote gestohlen ... bei den Nachbarn hatte er die Mülltüten angeknabbert, die an der Terrasse hingen. Allerdings kam er bei der Airlodge meiner Nachbarin nicht ins Zelt rein, da diese jede Nacht was vor den Eingang bzw. auf die Folie gestellt hatte. Auf diesen Gedanken bin ich gar nicht gekommen! Schwierig fand ich schon die ganze Woche, dass man die Airlodge nicht abschließen konnte, aber dass ein Tier sich unter der Folie durchquetscht und mich so erschreckt, tssss ...Wir verbrachten den kompletten Tag am Pool und ...Üüüüberraschung: wir rutschen und rutschten und rutschen. Jagten ab und zu ein paar der zahlreichen Eidechsen mit der Wasserpistole, wärmten uns im Whirlpool auf (jaaaa, heute konnte man sich im Whirpool aufwärmen, auch das Poolwasser wurde jeden Tag wärmer). Zu Mittag aßen wir die Reste aus dem Kühlschrank auf und verbrachten den Nachmittag wieder am Pool. Da der ADAC Verkehrswarnung für die Rückreise aussprach, wollte ich nicht wie ursprünglich geplant am Samstag früh fahren sondern entschloss mich dazu Freitag nach dem Abendessen durch die Nacht zu fahren. Und so packte ich unsere Sachen schweren Herzens ab 17 Uhr und war ab 18 Uhr startklar, um wieder Richtung Heimat zu fahren. Papa hat sich gefreut uns wieder so erholt in die Arme nehmen zu dürfen....

Unser Fazit:

Camping Orlando ist ein wunderschöner Campingplatz, der mitten im Wald liegt. Alles ist sehr gepflegt und ordentlich. Das Personal sehr freundlich und zuvorkommend. Der Poolbereich ist großzügig angelegt und auch die Kinder kommen durch die Rutsche und die Kinderbadelandschaft auf ihre Kosten. Der Urlauber wird durch das Restaurant und durch den Minimarkt sehr verwöhnt. Größere Einkaufsläden gibt es in ca. 10 km Entfernung.

Allerdings merkten wir deutlich, dass wir uns in der Vorsaison befanden. Überall wurde gebaut, gebohrt, gemalt, aufgefrischt. Der Kinderbereich wurde neu gestaltet und war somit gesperrt. Mehr als einmal fuhr ein großer Bagger an uns vorbei, der aber immer sehr rücksichtsvoll fuhr und schaute wo die Kinder gerade rumhopsten. Trotz Pfingstferien befanden sich nicht viele Besucher auf dem Campingplatz, dadurch war es herrlich ruhig und man fand überall einen Platz.

Das Konzept Glamping ist mit der Airlodge perfekt umgesetzt. Die Unterkunft ist durch den Holzrahmenbau und die 2 Stockwerke außergewöhnlich. Auch die Schlafunterkunft im Erdgeschoss, welche man durch Herzle-Türen schloss war ein Hingucker. Toilette & Duschbereich völlig ausreichend und sauber. Die Terrasse war sehr groß und hatte Platz für eine tolle Outdoorcouch, einen Gasgrill und Eßtisch mit 4 Stühlen. Im zweiten Obergeschoss befand sich der zweite Schlafbereich und eine Terrasse mit toller Aussicht. Man muss sich auch darauf einstellen, dass es in der Vorsaison noch ziemlich kühl sein kann.

Auch das alleine verreisen mit den Kindern empfand ich als sehr schön! Klar hatte ich im Vorfeld Respekt vor der Anfahrt und vor der Woche alleine. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wir haben die gemeinsam Zeit so sehr genossen und intensiv zusammen erlebt. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich alleine mit den Kindern und Vacanceselect verreisen werde. Vielen Dank nochmal :)

 

Bewertung Airlodge
Plus

Liegt wunderbar im Grünen unter Bäumen
Tolle Ausstattung, besonders die Terrasse mit Outdoorsofa
Mit Küche, Bad & Himmelsblick
Siena, San Gimignano & Radda sind gut zu erreichen

Minus

Etwas mehr Stauraum ist wünschenswert
Bei niedrigen Temperaturen fehlt ein Heizelement
Die Leiter lädt zum Klettern ein - deshalb mit Kindern aufpassen

Bewertung Orlando in Chianti
Plus

Schöne Badelandschaft für Kinder (Super-Rutsche!)
Sehr gute Verpflegung im Restaurant & Minimarkt
Viele Wanderungen direkt vom Platz aus möglich
Schöne Stellplätze der Glamping-Unterkünfte

Minus

Liegt super in den toskanischen Hügeln, deshalb gutes Tankmanagement nötig! :-)
Die Ausschilderung zum Campingplatz könnte besser sein.